Die Frauentracht

  • Die Frauentracht umfasst zunächst einen schwarzen Hut, dessen Krempe drei geflochtene Samtbänder zieren, die am hinteren Rand  des Hutes lose herunterhängen.
  • Zum Trachtenkleid gehört eine weiße Bluse mit Dreiviertel-Puffärmeln und einem handgehäkelten Spitzenkragen. Der Trachtenrock aus schwarzem Wollstoff, auf dessen Latz eine handgestickte goldene Rose zu sehen ist, wird mit einem grünen Band bis zur Taille gekreuzt geschnürt. Der V-förmige Spitz des Latzes, der auch auf der Rückseite den Abschluss der Tracht bildet, stammt aus dem Kanaltal. Der Spitz und die senkrecht verlaufenden Rückenbänder sind ebenfalls aus schwarzem Samt. Die Rose weist auf die „Legende der Weißen Rose“ und ihrer Beziehung zum ehemaligen Benediktinerkloster (1106/07 bis 1783) in Arnoldstein hin. Der Trachtenrock kann wahlweise glatt mit einem eingewebten Blumenmuster oder in Plissee, auf slawische Elemente zurückzuführen, getragen werden.
  • Den Abschluss der Frauentracht bilden die weißen Strümpfe und schwarzen Trachtenschuhe.
  • Das Cape aus schwarzem Wollstoff bzw. die schwarze Trachtenjacke wird in der kühleren Jahreszeit getragen. Die Trachtenjacke birgt als besonderen Höhepunkt sieben eigens entworfene Knöpfe mit dem Motiv der „Weißen Rose“.
  • Weitere mit Bedacht ausgesuchte Accessoires der Arnoldsteiner Frauentracht sind der schwarze Rüschenschirm mit dem wiederkehrenden Legendenmotiv der Rose, ein schwarzer Samtbeutel und der Seidenblumenstrauß aus drei goldenen Seidenrosen mit roten Preiselbeeren, drei Getreideähren, grünen Blättern und einer weißen gehäkelten Manschette. Seidenstrauß oder diverse Natursträußchen werden ausschließlich an Festtagen, wie Kräuterweihe, Kirchtag oder Erntedank getragen.
  • Für Auftritte außerhalb des offiziellen Terminkalenders wurde ein T-Shirt mit dem Vereinslogo gestaltet. Das grüne Gilet mit weißen Punkten, das über eine weiße Bluse getragen wird, ist eine weitere Möglichkeit für einen Vereinsauftritt abseits des offiziellen Protokolls.